Weihnachtsinterview mit Kathi B.

Nachdem gestern unsere Lichterkette kaputt ging, durfte ich nochmal in den Baumarkt. Dann kochen, Kind ins Bett bringen und dann war der Tag schon rum. WIESO rast die Zeit so?!

Aber dafür bekommt ihr nun Interview, Rezept und "Geschmacksmeinung" in einem. Die liebe Kathi B. hat sich diesmal meinen Fragen gestellt und dazu ein wunderbar leckeres Apfelkuchen rezept geliefert!!! Aber erstmal das Interview *hihi*

Wenn du dich selber beschreiben müsstest, welche Praline wärst du und wieso?

Haha, das ist eine witzige Frage. Ich glaube, ich wäre keine Praline, sondern ein Duplo (obwohl die ja als längste Praline der Welt vermarktet werden …). Duplos sehen aus wie ein gewöhnlicher Schokoriegel, haben aber ein ganz eigenes „Innenleben“, das man beim ersten Mal reinbeißen gar nicht erwartet. Ich glaube, so ist es auch bei mir: Gewöhnliches Äußeres und innen ganz anders, als man so denkt. 😀

Welches Gericht/Essen darf für dich an Weihnachten nicht fehlen? Nenne mir ein Buch/eine Reihe, die genau dieses Essen oder die Geschmacksrichtung wiederspiegelt und sage mir, wieso du diese Wahl getroffen hast.
An Weihnachten darf auf gar keinen Fall die Wurst- und Käseplatte mit dem frischen Brot dazu fehlen, das ist Tradition in meiner Familie. Es gibt keinen Braten mit Rotkohl und auch keinen Kartoffelsalat mit Bockwürstchen, sondern eine anständige Brotmahlzeit. Das ist das beste Weihnachtsessen, das ich mir vorstellen kann und schmeckt so gut nach Erinnerungen an vergangene Weihnachtsessen …

Allerdings gibt es dazu kein Buch und ich verbinde auch keine Geschichte damit. Es geht einfach nur um die schöne Zeit mit all meinen Lieben daheim.

Beschreibe deinen Schreibstil mit für DICH typisch weihnachtlichen Geschmacks- oder Duftrichtungen? Erkläre kurz, wieso du dich dafür entschieden hast.
Hmmm … Mein Schreibstil ist weich wie Zimt, süß-herb wie Lebkuchengewürz und riecht nach Mandarinen, würde ich sagen. Ich liebe es, romantische Dinge zu beschreiben und entgegen vieler Annahmen ist meiner Meinung nach nicht der Frühling die schönste Zeit des Jahres für Pärchen, sondern Weihnachten. 

Wenn du deinen Weihnachtsbaum so schmücken müsstest, dass er dein aktuelles Projekt wiederspiegelt, wie sieht er aus?

Da sich mein aktuelles Projekt komplett um Erinnerungen rankt, würde er vollhängen mit Fotos oder Souvenirs und Postkarten, die man von schönen Ausflügen oder Reisen mitgebracht hat … Auf den Fotos wären schöne Momente abgebildet, die man durchlebt hat.

Danke liebe Kathi für deine Zeichenkünste. Sie hat sich gewagt IHREN Baum zu zeichnen <3

Mit welchem Motivpullover würdest du deine Protas anziehen?
Also … der männliche Hauptprotagonist meines Buches Just Another Try, Marc, würde einen Pullover mit der Aufschrift „Yale“ tragen. Da er ein bisschen versnobt ist, ist das der einzige Pullover mit Aufdruck, den er tragen würde und selbst den würde er wahrscheinlich nur zum Putzen oder Joggen anziehen. 😀

Amy hingegen ist da schon ein bisschen lockerer. Sie würde auf jeden Fall einen Pulli mit einem großen Aufdruck von den Backstreet Boys tragen, weil sie voll auf die steht.

Dann gibt es da noch Amys Oma Granny, die einen Pullover anziehen würde, auf dem alle Disney-Prinzessinnen aufgedruckt sind. Sie ist definitiv der verrückteste Charakter meines gesamten Buches. 

Du darfst eine Plätzchen-/Gebäckmischung zusammenstellen, die dein Genre beschreibt. Was bietest du uns an?
Mehl für die grobe Storyline
Zucker für die Idee, um die es geht
Butter für einen Bösewicht (Butter ist ja ziemlich böse für die Hüften J)
Äpfel für die Charaktere – es gibt ja so viele unterschiedliche Äpfel und Färbungen, da passt diese Frucht meines Erachtens perfekt!
Milch für den guten Erzählfluss
Eier für den Zusammenhalt und die Entwicklung der Beziehungen
Und zu guter Letzt Zimt für die Romantik

Welches Getränk gab es für dich als KIND immer in der Weihnachtszeit? Nenne ein Kinderbuch, was dich daran erinnert oder dazu passt.
Als Kind gab es immer Hagebuttentee mit einem Löffel Zucker in der Weihnachtszeit. Warum ausgerechnet dann, weiß ich nicht, aber für mich schmeckt das heute nach Weihnachten. Ich kann mich noch daran erinnern, dass Mama meinem Bruder und mir aus Weihnachtsbüchern vorgelesen hat, während die Kerzen auf dem Adventskranz gebrannt haben, aber ein bestimmtes Buch habe ich dazu nicht im Kopf …

+++

DANKE liebe Kathi für das tolle Interview.

Ihr wollt mehr erfahren, dann schaut auf Ihrer Facebookseite vorbei oder HIER um andere Infos zu finden. 😉

Und nun noch ein kleiner Gaumenschmaus:
Apfelkuchen:


Zutaten:
3-4 große Äpfel
250g Zucker
300g Mehl
3TL Backpulver
125g Butter
2-3 Eier
je nachdem, wie fest der Teig ist, etwas Milch
und nach Geschmack Zimt

Zubereitung:
Bis auf die Äpfel alles in einen Topf, zu einem lockeren Teig verkneten und in eine Kuchenform füllen. Die Äpfel schälen und in Scheiben schneiden, die man dann in Reih und Glied in den Teig „stellt“. Den Kuchen bei ca.200 Grad für 30-45 Minuten backen (kommt auf den Ofen an und je nachdem, wie braun man ihn haben möchte). Danach nach Belieben noch mit Puderzucker und Zimt bestreuen …

Geschmacksbewertung:
Meine Männer haben gestern 3/4 des Kuche gemampft. Noch Fragen?! 😉
Mir ist der Teig einen "ticken" zu süß, ich zeige euch bald eine Alternative, aber die Apfelbestückung ist MEGA.

 

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