#Bloggeraktion “Engelsfeder – Electi” (Teil 1) von Nina Frost und die Frage: Liebe & Gefahr – Gibt es einen Zusammenhang oder beeinflussen sie sich gegenseitig?

Aus Liebe tun wir Dinge, die wir ohne die Gefühle vielleicht nicht tun würden.
Aus Liebe blenden wir unangenehme Wahrheiten aus, die uns sonst zum Nachdenken anregen würden.
Aus Liebe nehmen wir Verhalten hin, die uns, wenn wir sie bei anderen sehen, sofort auffallen würden.
Aus Liebe finden wir Entschuldigungen, wenn unser gegenüber einen Fehler macht.
Aus Liebe …

Wenn man wirklich liebt, dann von Herzen und dann tut alles, was diese Liebe erschüttern könnte, einfach nur weh. Was machen wir ganz oft?
Eine der oben genannten Dinge. Wir schützen uns selbst und blenden alles was für uns gefährlich werden kann im ersten Moment aus.
Wir suchen die guten Eigenschaften an der Person und sagen uns, dass diese überwiegen. Wir klammern uns an die Strohhälmchen, die im sonnigen Licht
in einer warmen Frühlingsbrise wehen. Sie schenken uns Hoffnung und wir verschließen die Augen vor den dunklen Schatten sowie die Gefahren, die auf uns zukommen.

Denn wir Menschen wollen lieben und geliebt werden. Da ist es irgendwie logisch, dass wir vor Dingen, die wir nicht sehen wollen, die Augen verschließen und uns damit in Gefahr begeben. Zu Lieben und sein Herz zu öffnen, heißt auch Risiken einzugehen.

  • Das Risiko verletzt zu werden.
    Damit eine Beziehung funktionieren kann, muss man die Tore zu seinem Innersten, zu seinen Gefühlen öffnen. Damit läuft man natürlich Gefahr, dass man sich verbrennt und wehtut. Aber geht man diesen Schritt nicht, wird man nie die “volle Liebe” empfangen und auch geben können. Ein sehr großes Problem nicht nur für uns Menschen, sondern auch für Engel, wenn man Nina Frost glauben darf.
  • Los lassen und die Kontrolle abgeben.
    Besonders für Menschen, die immer die Zügel in der Hand haben wollen, ist dieser Punkt schwer zu erfüllen und stellt eine große Gefahr da. Liebe kann heilen und Balsam für die Seele sein, aber dazu muss man loslassen können. Wird Ella loslassen und einen Schritt von ihren Plänen abweichen können?
  • Dein “inneres” Gleichgewicht zu verlieren.
    Wenn wir lieben, dann kann es passieren, dass man sich in gewisser Weise selbst verliert. Dass man Seiten an sich entdeckt, die man sonst gut kaschiert oder verdrängt. Aber genau das macht die Liebe aus. Wir haben alle positive, wie auch negative Seiten an uns. Ein Partner, der uns liebt, liebt uns, wie wir sind. Auch mit Eigenschaften, die nicht unter die Top 5 der tollsten Eigenschaften landen. Sind unsere Protagonisten bereit, ihr “inneres” Gleichgewicht ins Wanken zu bringen, um einander zu bekommen?
  • Das Risiko, dass es nicht hält.
    Eine Trennung ist schmerzhaft. Sie tut weh, egal ob man der Verlassene ist oder derjenige, der verlässt. Nirgends steht, dass “für immer” auch “für immer” heißt, zumindest nicht in der Liebe, auch wenn das zum Beispiel im Ehebekenntnis der Kirchen so benannt ist. Niemand weiß, welche Wege das Leben nimmt. Aber dennoch sollte man sich nicht aus Angst vor einer möglichen Trennung zurücknehmen. Denn auch das blockiert und wenn ich schon negativ denke, wie soll es dann überhaupt klappen? Behalte das Risiko im Hinterkopf, nehme deinen Gegenüber nicht für selbstverständlich, aber habe keine Angst davor. Wird sich Ella trauen endlich mal ein Risiko in ihrem wohlgeordneten Leben einzugehen oder wird sie ihre Hände in die Beine nehmen und wegrennen?
  • Das Glück deines Gegenübers über dein Eigenes zu stellen.
    Jeder der bereits mal eine Beziehung jeglicher Art geführt hat weiß, dass das A und O Kompromisse sind. Jeder muss mal zurückstecken und jeder darf sich mal durchsetzen. So sollte es zumindest sein in einer ausgeglichenen Beziehung. Aber man sollte darauf achten, die eigenen Ziele und Wünsche nicht aus den Augen zu verlieren. In einer Partnerschaft ist jeder mal der Lenker und jeder mal der Anschieber. Bist du bereit, die Reisleine zu ziehen, wenn du merkst, dass du auf der Strecke bleibst?

Die Frage, die sich mir aber stellt, ist es wirklich so schwarz weiß? Sehen wir wirklich nur das, was wir sehen wollen und blenden all die “Gefahren” von Außen aus? Aber vor allem warum ist das so?

Grundsätzlich kann gesagt sein, dass der Mensch nicht nur im Bereich der Liebe oder wenn er durch die Liebe benebelt ist, gerne durch die bekannte “rosarote Brille” zu schauen, sondern in sehr vielen Bereichen, wenn es um die Zukunft geht. Wir sind, das haben Forscher herausgefunden, eine sehr optimistische Spezies, die gerne dazu neigt, etwas positiver zu sehen, als es ist. Wir neigen zu einem sogenannten unrealistischen Optimismus, der durch eine selektive Informationsverarbeitung im Hirn losgetreten wird.
Die Folgen:
Eine positivere Entwicklung als gedacht führt eher zu einer Veränderung unserer Ansicht, als wenn sich die Ereignisse unerwartet negativer entwickeln. In Verbindung mit meinen einführenden Worten ergibt sich hieraus, dass es eigentlich eine logische Konsequenz ist, dass wir oftmals das Positive unserer Person des Herzens stärker im Fokus haben als die negativen Eigenschaften oder Entwicklungen der Person, aber auch unserer gesamten Umgebung. Problematisch ist es in dem Sinne, dass es auch das Verdrängen von Gefahren von außen einschließt oder “das sich in Sicherheit wiegen”. Man sollte versuchen eine gesunde Basis zu finden, um sich auf die Liebe einzulassen, aber die Gefahren, die im Dunkeln auf einen lauern können, nicht zu vergessen oder zu ignorieren.   Näher möchte ich aber nicht darauf eingehen, habe euch aber am Ende ein paar Informationsartikel angehängt. Ich finde es jedoch beruhigend zu wissen, dass wir die “rosarote Brille” nicht nur im Bereich der Liebe auf der Nase haben, sondern noch in ganz vielen anderen.
Trotzdem ist es wichtig, neben all den Schmetterlingen und Brausestäbchen im Bauch, ehrlich zu sich selber zu sein und zu probieren die Augen nicht vor der Wahrheit zu verschließen. Auch wenn sie manchmal wehtut. In Fällen, wie in Engelsfeder – Electi,  kann Ella froh sein, dass sie Menschen um sich herum hat, die sie immer daran erinnern, dass ein Kampf tobt und sie sich entscheiden muss, ob sie ihre Rolle annehmen wird oder nicht.
Ob eine unangenehme Wahrheit das Ende für eine Beziehung sein muss?
Kann ja, muss nein. Denn natürlich ist es nicht schön, wenn direkt zu Beginn etwas ans Licht kommt, das einen faden Beigeschmack hat, aber sollte nicht jeder eine zweite Chance bekommen oder zumindest die Möglichkeit sich zu erklären?

ZITAT AUS DEM  BUCH

Die Fragen muss jeder für sich entscheiden. Manchmal ist auch das Motto “No Risk, No Fun” gar nicht so schlecht. Ich habe meine Meinung dazu und finde jeder hat eine zweite Chance verdient oder zumindest die Möglichkeit sich zu erklären. Ob das immer etwas am Ausgang endet, ist ungewisse. Das sollten bestenfalls Herz und Verstand gemeinsam entscheiden. Wie Ella, unsere Protagonistin aus “Engelsfeder” dazu steht, müsst ihr selber herausfinden. Ich gebe euch einen Einblick, wie ich die Geschichte und besonders das Ende empfand:

Der erste Teil der Trilogie endet mit einem Paukenschlag und mein kleines feines Herz liegt in Scherben am Boden. Wie konnte Nina Frost mir das antun? Sie tritt kurz vor dem Ende noch mal voll aufs Gaspedal, rast den Berg nach oben und man hat das Gefühl als bemerke man erst dann, dass nun das Ende gekommen ist. Mit einer Vollbremsung kommen wir zum stehen, allerdings hängen wir halb über der Klippe, ohne zu wissen, gibt es eine Rettung oder werden wir gnadenlos in die Tiefe stürzen?

Mein Fazit:
WoW – was für ein Debütroman. Ich muss sagen, lange konnte mich ein Romantasy Roman nicht mehr so für sich gewinnen. Ich bin bekennende New Adult Fanatikerin und bin daher immer wieder davon angetan, wenn ich Autorinnen finde, die gekonnt Elemente aus dem Bereich New Adult und Urban Fantasy verknüpfen. Und genau das ist Nina Frost exzellent gelungen. Selbst, dass die Protagonistin mich zu Beginn in den Wahnsinn getrieben hat, trübt das nicht, denn man weiß, wieso Ella zu Beginn so sein musste. Glaubt ihr mir nicht?
Dann gebt diesem Buch eine Chance euch umzuhauen und “wegzublasen”. Zumindest bei mir ist es der Autorin gelungen und ich bin mir sicher, dass in ihr noch viel mehr Potential schlummert, als sie jetzt schon zeigen konnte. TOP!

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Ich hoffe ich konnte eure Neugierde wecken und lege euch ans Herz unbedingt auch bei den anderen Beiträgen vorbei zu schauen. Wie immer gibt es auch eine Übersicht.

Facts:
Autorin: Nina Frost
Verlag:   Self Publisghing
Format:  eBook (folgt) / Taschenbuch
Preis:      3,99€ / 11,90
Reihe:    ja – Band 1 der Trilogie. Band 2 erscheint voraussichtlich im Sommer 2019

Ellas großer Traum, für den sie viel entbehrt hat, ist zum Greifen nahe. Noch ein Semester, dann hat sie den Abschluss als Psychologin in der Tasche.
Als sie eines Abends auf den geheimnisvollen Carter trifft, gerät ihr Leben jedoch völlig aus den Fugen. Mit seinen mystisch grünen Augen bringt er nicht nur ihr Herz gehörig zum Stolpern, sondern verdreht ihr auch ordentlich den Kopf.
Wäre das nicht schon aufwühlend genug, passieren fortan seltsame Dinge in ihrem Leben, die sie fast in den Wahnsinn treiben. Verzerrte Schatten, furchtbare Gerüche, juckende Haut. Und mittendrin Carter, der mit allem irgendwie zusammenhängt und ihr etwas verschweigt.
Auf der Suche nach Antworten gerät Ella in eine gefährliche Jagd mit nur einem Ziel: sie!

Zwischen Liebe und Gefahr, Zweifel und Selbstvertrauen findet Ella heraus, dass sie eine große Aufgabe hat. Die größte, die es wahrscheinlich auf dieser Welt gibt. Taucht mit Ella in eine ungeahnte Welt und entschlüsselt mit ihr gemeinsam das Geheimnis der Electi.

Quelle: Nina Frost

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Quellen für Interessierte:

https://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article127378546/Warum-fast-jeder-ein-hoffnungsloser-Optimist-ist.html

https://www.welt.de/print/die_welt/wissen/article13860727/Rosarote-Brille.html

https://www.heiko-edsen.de/2018/02/07/gefahren-der-rosaroten-brille/

https://www.elitepartner.de/magazin/frisch-verliebt.html

https://www.spektrum.de/news/durch-die-rosarote-brille/1124993

https://www.miss.at/5-risiken-die-du-fuer-die-grosse-liebe-eingehen-musst/

https://www.mittelbayerische.de/panorama-nachrichten/die-chancen-und-risiken-der-liebe-21934-art1341017.html

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