Urlaub und warum es der Motivation förderlich ist, einfach das bloggen mal sein zu lassen.

Wie die Schildkröten in der Sonne liegen und entspannen ?

Das war genau das, was ich mir diese Woche vorgenommen hatte. Bis auf das in der Sonne liegen, denn meine empfindliche Haut ist eher der Schattenmensch. Aber es geht ja um die Erholung, dabei ist es egal ob Sonne oder Schatten. Hauptsache die Seele baumeln lassen.

Na gut ich würde lügen, wenn ich diesen Urlaub als pure Entspannung bezeichnen würde. Jeder der kleine Kinder hat/hatte oder genug Einfühlungsvermögen besitzt, wird das verstehen. Die Vorbereitungen sind sowieso nie entspannend, man darf ja nichts vergessen und die letzten Arbeitstage sind meist auch eher stressig. Vor allem bei mir, da ich, aufgrund der Personalsituation im Moment 2 Stellen besetzte und meine Vertretung per Telefon erfolgen musste. Da die Kollegin 400 km entfernt sitzt. Dann eine 10-11 Stunden Autofahrt bis zum Ziel…

Aber darum geht es mir eigentlich gar nicht. Denn in letzter Zeit, ihr werdet es sicher bemerkt haben, war es hier ruhig. Das liegt nicht, wie bei manch anderen vielleicht, an der Frustration bzgl Reichweite oder ähnliches. Klar die Probleme gibt es, gab es schon immer und wird es immer geben. Da es aber nie mein reines Ziel war gute Reichweiten zu generieren, tangiert mich das nur nebensächlich.

Mir fehlte ganz einfach die Muse. Die Lust und der Elan einen Beitrag oder gar eine Rezension zu schreiben. Punktuell kam alles immer wieder, aber eher so im Rhythmus eines kurzen Besuches. Manchmal dachte ich, der Durchbruch sei geschafft und dann wieder doch nicht. Ich habe viel ausprobiert und einfach auch mal gar nicht gelesen.

Aber irgendwie zog die Taktik dieses Mal nicht. Dafür wurde mir etwas anderes klar, dass wohl einfach meine Akkus leer waren und mein Geist sowie Körper auf Reserve gelaufen sind. Somit wurde das Nötigste erledigt, dass das große Ganze läuft.

Nüchtern betrachtet könnte mein Leben einem Workaholic gleichen. Neben einem 39 Stunden Job, den ich wirklich liebe, einem Fernstudium und der Rolle als liebende Mama, bleibt nicht mehr viel Zeit für andere Dinge. Dazu wollte ich wieder mit Sport anfangen und ja, was soll ich sagen, ich brauche es. Laufen oder ein Work-Out zu Hause per YouTube Anleitungen sind meine täglichen Begleiter geworden. Nicht nur eine körperliche Tätigkeit, sondern auch eine geistige Wohltat. In diesen Minuten kann ich abschalten, herunter kommen und Kraft tanken. Zeit zum Lesen ? Sehr knapp bemessen.

Für jemanden, der sonst 2-3 Bücher in der Woche gelesen hat und nun am Tag nur noch 1 bis 2 Stunden Zeit findet, erstmal eine Umstellung. Man sieht wieviel und was andere an Pensum lesen und muss lernen sich NICHT zu vergleichen. Das ist – zumindest mir – schwerer gefallen, als angenommen. Daher waren die letzten Wochen ein wenig schwerer, nachdenklicher und manchmal auch ermüdender. Es war auch schwierig für mich die richtigen Bücher zu finden, aber dank einigen Buddyreads mit zwei tollen Mädels (Danke an Sabrina und Yassi!) und auch anderen tollen Fangirlgesprächen (Nicci und Laura – meine Lyx Verbündeten) habe ich den Weg aus dieser „Dunkelheit“ gefunden 😉 Dazu noch ein paar tolle Testlesebücher, die mir wirklich geholfen haben sich mit meiner Art zu lesen und den Empfindungen dabei auseinander zusetzen. Danke an die drei Autorinnen, die mir ihr Vertrauen schenkten ❤️ Raywen White, die ich schon länger begleite und der es jedes Mal gelingt, sich in einen riesen Kokon aus losen Fäden einzuwickeln. B.E. Pfeiffer, die mit einer Leidenschaft dabei ist, die ihresgleichen sucht und die einen mit ihrer Wandelbarkeit immer wieder überrascht. Danke euch beiden für jedes Gespräch, ob bzgl. Schreiben oder auch privat 🌺 Ihr seid klasse. Und J.K. Bloom, die mich immer wieder für Geschichten gewinnt, bei denen ich nie geglaubt hätte, dass sie mir gefallen und mich mit tollen Ideen begeistern kann.

Außerdem Danke ich Katja von der Netzwerkagenturbookmark, die durch einzelne Aktionen immer wieder meine Lust am weiterbloggen weckt und füttert. Vor allem ihre Themenauswahl ist immer wieder legendär.

Generell ist mir eines wieder bewusst geworden (in diesen Tagen der Entspannung), es ist egal ob ich 1 oder 10 Bücher im Monat lese. Oh ich mal einen Tag in der Woche nicht blogge oder jeden Tag 10 Post raushaue. Ich will mich mit keinem messen und natürlich spielt Reichweite eine Rolle, aber sie ist nicht mein Lebenselixier. Denn wenn ich Beiträge nur schreibe um „da zu sein“, dann fehlt mir die Qualität und auch die Persönlichkeit in meinen Beiträgen. Dann habe ich lieber weniger, dafür aber mehr „ich“ in ihnen. Sofern ihr mir folgen könnt 🙂

Desweiteren werde ich auch weiterhin die Wochenenden relativ frei nehmen und die Zeit mit meiner Familie genießen. Denn unter der Woche sind sie Sequenzen eher gering.

Und eine Botschaft an alle die diesen Beitrag eventuell gelesen haben:

Danke, dass ihr mir die Treue haltet. Danke, dass ihr immer wieder so fleißig kommentiert und den Dialog mit euch.

Außerdem möchte ich allen mit auf den Weg geben, es ist egal wieviel ihr lest, wieviel ihr bloggt. Wichtig ist, dass man alles was man macht, von Herzen gerne macht. Mit PASSION UND LIEBE zum geschrieben Wort.

Zum Abschluss gibt’s noch ein paar tolle Bilder vom Urlaub und ich verabschiede mich, bis heute Abend, denn da gibt es eine Fangirl Rezension, die mir – nach Starthilfe von meiner Schwester – Mega von der Hand ging. Denn dieses Buch hat seit langem eine innere Explosion in mir ausgelöst…

 

 

 

Ein Gedanke zu „Urlaub und warum es der Motivation förderlich ist, einfach das bloggen mal sein zu lassen.

  1. Ach du Liebe Zeit, wenn du geile Blogthemen brauchst, bekommst du sie, so ist das nun mal bei mir.

    Regelmäßige Auszeiten sind generell wichtig. Es geht nicht darum 20 Bücher im Monat zu lesen, sondern eine Auswahl zu schaffen die DIR bekommt. Ich bin schon seit einem Jahr am WE nicht mehr online und das ist auch gut so. Das ist die Zeit fern ab vom Handy, Blog und Co. Klar les ich hier auch mal ein Buch, aber ich nutze die Zeit eher bewusst mit meinen Kids, die ja auch schon älter sind und in nicht allzu ferner Zeit eigene Wege gehen.
    Ich schaffe mir Raum für meine Freunde, oder eben nur für mich selbst.
    Bewusster durchs Leben gehen. Ein Spaziergang den man bewusster erlebt baut mehr Stress ab, als alles andere. Man erfreut sich auch an anderen Dingen wieder neu.
    Hab ich schon von Eiskristallen auf Parkbänken erzählt? Faszinierend. Schaffe Regelmäßigkeiten. Gerne quatschen wir nach deinem Urlaub auch nochmal dazu.

    Achja, es tut mir leid, aber ich hab da noch ein paar gute Titel, wo du nicht dran vorbei kommst 😉
    Liebe Grüße auch an deine Family und komm erholt wieder!

    Dickes Busserl,
    Katja

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