#Werbung „Die goldenen Wölfe von Roshani Chokshi gleicht einer berauschenden Reise nach Paris.

Wenn Magie auf Legenden und Mythen trifft. Wenn ungeahntes Talent sich mit viel Intelligenz und Charme verbindet. Wenn ihr euch von Roshani Chokshi ins Paris des 19. Jahrhunderts entführen lasst, werdet ihr eine Geschichte erleben, die euch den Atem raubt. Eine Geschichte, die fasziniert, begeistert und euch gefangen nimmt.

Das Schönste, was wir erleben können, ist das Geheimnisvolle“ von Albert Einstein.

Taucht ein in eine Welt, die unserer so nah und doch sofern ist. Denn Roshani Chokshi verbindet die Realität, altes Wissen und ihre Fantasy, um den Leser auf eine ganz besondere Reise zu schicken.

Es warten interessante und vielschichtige Charaktere auf euch, die einem mehr oder weniger sympathisch sind.
Der Hauptaugenmerk liegt auf einer Gruppe von fünf Verbündeten, bei denen jeder seine eigene Vergangenheit und eigene Ziele sowie Träume hat, die sie gemeinsam aber viel besser erreichen können als einzeln.
Zum einen haben wir Séverin, den Anführer. Ein Mann, ein Wort. Ihm wurde im Kindesalter alles genommen. Seiner Zukunft beraubt sinnt er auf Rache, dabei ist ihm jeder Weg recht. Denn er will eines: zurück, was ihm gehört. Er ist bestimmend und berechnend, aber dennoch würde er die Menschen, die zu ihm gehören, mit seinem Leben beschützen.
Besonders Leila, die in ihm Gefühle auslöst, die er nicht zulassen darf. Sie ist für mich eine Art Chamäleon, denn sie ist wandelbar und hat viele Gesichter. Sie ist Leila, die Zuckerbäckerin, und gleichzeitig L‘Énigme, ein lebendes Drama. Aber das sind nicht alle ihre Gesichter und genau deswegen war sie einer der Charaktere, der mich am meisten begeistern konnte. Ihr Talent genau wie ihre Vergangenheit sind ein einziges Geheimnis, das ich unbedingt lösen will.
Ebenso wie das um Mathegenie Zofia. Eine junge Frau, die aufgrund einer List ihre Zukunft verloren hat und nicht nur für sich ums Überleben kämpft. Eine Frau mit ungeahnten Qualitäten, die zunächst zwar sehr intelligent, aber einfach gestrickt wirkt, aber viel Potential verbirgt. Wird sie es schaffen, sich ein Beispiel an Leila zu nehmen und in eine andere Rolle zu schlüpfen, oder wird das ganz Vorhaben durch sie zum Scheitern verurteilt sein?
Oder wird es Tristan sein, der durch seinen Unmut alles zerstört?
Denn der junge Mann, der schon Jahre an Séverins Seite und unter dessen Schutz steht, ist nicht nur hochgradig genial, er hat auch eigene Prinzipien. Wird er sie den Zielen der Gruppe unterordnen und seinen Frust herunterschlucken können, um die gemeinsamen Vorhaben nicht zu gefährden?
Er ist eine Figur über die ich gerne noch mehr erfahren hätte, denn er hat meine Neugierde mehr als geweckt. Mit seiner ruhigen Art, seinem „Freund“ Goliath und seiner Genialität sowie seinem unbeschreiblichen Talent ist er einer der Menschen, die ich nicht gerne zum Feind hätte.
Komplettiert wird die Runde durch Enrique, den Wissenden. Einen Charakter, den ich zunächst falsch eingeschätzt habe und der bei mir eher so „mitgelaufen“ ist. Bis mir klar wurde, welche Rolle er innehat. Sein Wissen bereichert die Geschichte zu jeder Zeit, denn es ist nicht nur extrem wichtig, sondern auch faszinierend in die Geschehnisse eingeflochten. Die Autorin nutzt ihn perfekt als Vehikel, um wichtige Informationen und Verbindungen in der Geschichte zu platzieren, ohne dies zu langweilig zu gestalten. Sein geschichtliches Know-How geht besonders mit Zofias mathematischen Fähigkeiten eine perfekte Symbiose ein, um das eine oder andere Geheimnis zu lüften und die Gruppe auf ihrem Weg voranzubringen.

Dazu gibt es viele weitere Charaktere, die eine größere oder kleinere Rolle einnehmen, sich aber perfekt ins Gesamtbild einfügen. Hypnos ist einer derjenigen, der mich von ihnen besonders in seinen Bann ziehen konnte, denn immer wieder fragt man sich bei ihm, ob er Freund oder Feind ist.

Obwohl die Autorin mit vielen Charakteren spielt und immer wieder die Perspektiven der Erzählenden wechselt, gelingt es ihr, den Leser immer am großen roten Faden entlangzuführen. Die einzelnen Übergänge sind sehr gut ausgestaltet und verlaufen fließend, sodass man nie das Gefühl hat, ausgebremst zu werden. Dennoch ist das nicht alles, denn jeder hat seine ganz eigene Geschichte. Diese lässt die Autorin in kleinen Dosen einfließen, um ihre Charaktere noch plastischer und lebendiger zu gestalten. Roshani Chokshi scheint es spielend zu gelingen, viele kleine rote Fäden mit ihrem Hauptgeschichststrang zu verweben, ohne das große Ganze aus den Augen zu verlieren oder sich in in Einzelheiten zu verrennen.

Die Autorin hat ein geheimnisvolles und spannendes Konstrukt aus Personen, Gegebenheiten und Mythen erstellt, das die Neugierde des Lesers weckt und immer wieder füttert. Nach und nach werden Geheimnisse aufgedeckt, aber gleichzeitig genauso viele oder mehr neu aufgeworfen. Sobald man denkt Licht ins Dunkle gebracht zu haben, wird das nächste Mysterium in den Ring geworfen. Dazu gibt es immer wieder diese „Aha”-Effekte indem die Autorin wissenschaftliche oder geschichtliche sowie mythische Highlights setzt, die man aus anderen Büchern oder der Schule teilweise schon kennt. Es ist in meinen Augen genial, wie Roshani Choshki unterschiedlichste Kulturen und Religionen miteinander verknüpft und in Einklang bringt.

Dazu punktet sie mit einem lebhaften Schreibstil, der viele Bilder vor den Augen des Lesers erzeugt und einen dennoch auffordert mitzudenken. Denn nur wer 1 und 1 zusammenzählen kann, dem wird es gelingen, die Rätsel gemeinsam mit den Charakteren zu lösen. Von Anfang an baut Roshani Chokshi eine Grundspannung auf, die sie das ganze Buch über konstant hält und durch eingebaute Spannungsspitzen immer ein Stückchen weiter nach oben peitscht. Dennoch gibt es kurze Pausen, die den Leser zwar verschnaufen, aber nicht vollkommen zur Ruhe kommen lassen. Die Geschichte wirkt elektrisierend und während man Seite um Seite verschlingt, will man dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen. Zum Schluss hin steigert die Autorin das Tempo sowie die Spannung und lässt alles in einem fulminanten Spektakel enden. Das Finale des ersten Bandes wird allerdings mit einem ruhigen Kapitel, aber Worten, die einen neugierig machen auf mehr, abgerundet. Sie sind beunruhigend sowie besorgniserregend. Denn was ist, wenn dieses Geheimnis jemals ans Licht kommt?

Mein Fazit:
„Die goldenen Wölfe“ ist nicht nur optisch, sondern auch inhaltlich eines meiner Jahreshighlights, denn der Autorin ist eine perfekte Mischung aus unterschiedlichen Elementen gelungen. Dabei wird man von Roshani Chokshis Worten gefesselt und nur so durch die Geschichte getragen. Spannende Augenblicke, geheimnisvolle Mythen und einige Rätsel warten auf den Leser. Daher gibt es von mir eine absolute Leseempfehlung für alle, die sich ins Paris des 19. Jahrhunderts stürzen und auf eine magische Reise begeben wollen.

In meinen Augen ein absolutes „Must-Have“!

Facts:

Autorin: Roshani Chokshis

Verlag:   Arctis Verlag

Format: eBook / Hardcover

Preis:     14,99€ / 19,00

Seiten:   448

Reihe:     Ja

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