#Bloggeraktion: Hast du das Zeug zum Wächter der Menschheit? Über Ausbildung, Erfahrungen und mehr – Mystic Highlands von Raywen White

Heute erwartet euch etwas anderes. Etwas das ihr bisher von Raywen White oder Mystic Highlands noch gar nicht kennt.
Denn wir haben einen kleinen, feinen Einblick in die Zeit vor dem ersten Band “Mystic Highlands – Druidenblut” für euch.
Ihr dürft eine junge und unerfahrene Druidin bei ihrem ersten Tag auf Gorm begleiten.

Viel Spaß.


Coverrechte liegen bei Dark Diamonds

Während wir schweigend den Weg zu der in der Ferne schimmernden Festung zurück legten, betrachtete ich mich im Rückspiegel meiner Sonnenblende. Ich hatte keine Lust beim ersten Training unangenehm aufzufallen indem mir meine Haare wirr ins Gesicht hingen. Zum Glück saßen die Haarspangen noch an Ort und Stelle. Die Tonnen Haarspray sollten ihr übriges dazu tun um meine Lockenmähne zu bändigen. Normalerweise war ich eher der Typ Mädchen, dass seine Haare offen, in einem modischen Longbob trug. Aber was war schon normal?

Seitdem ich ausversehen mein Mathebuch in Flammen aufgehen lies, war mein Leben alles andere als normal. Meine Mutter begluckte mich von morgens bis abends. Dass sie mir nicht auch noch aufs Klo folgte war alles. Das Problem war, dass es nicht beim Mathebuch geblieben war, sondern diverse andere Schulbücher und Geschirrhandtücher getroffen hatte. Immer dann, wenn mich etwas besonders ärgerte, entstanden da diese Flammen, die ich nicht wirklich kontrollieren konnte. Nun war ich auf dem Weg an einen Ort, der mir helfen oder eher gesagt an dem ich ausgebildet werden sollte. Ein tiefer Seufzer verlies meine Lippen, als meine Gedanken umher schweiften.

„Bist du sehr nervös Mairi?“, frage mich meine Mom und warf mir einen abschätzenden Blick zu. War ich das? Ich zuckte mit den Achseln.
„Ich weiß nicht. Es ist ein komisches Gefühl, vor allem weil ich Dad nichts erzählen darf.“ Es stimmte, das schlimmste an dieser komischen Situation war, dass ich meinen Vater belügen musste und das fühlte sich scheiße an.
„Es ist zu seinem Schutz. Du weißt, ich würde es nicht von dir verlangen, wenn es für ihn nicht überlebensnotwendig wäre. Versprich mir, dass du ihn nichts sagen wirst.“ Ihre Stimme verriet mir allerdings, dass es auch ihr widerstrebte ihren Mann anzulügen.
„Versprochen.“ Ich klappte die Sonnneblende ein und als ich nun aus der Frontscheibe blickte, ragte die „Festung“, wie ich mein neues zu Hause nannte, fast direkt vor uns auf. Ich fragte mich zwar immer noch, wie es ihr gelungen war meinen Dad davon zu überzeugen, dass ein Internat besser für mich wäre, aber was soll’s. All die Grübelei würde die aktuelle Situation eh nicht verändern. Während unser Auto die letzten Meter zurück legte, schloss ich meine Augen. Ich sog den Geruch einer vertrauten Umgebung tief in meine Lungen und wappnete mich innerlich für das, was nun auf mich zukam und von dem ich keine Ahnung hatte.

Meine Mom drückte mich ein letztes Mal und wünschte mir viel Spaß, bevor sie sich umdrehte, zum Auto ging und ohne noch einmal zurück zu blicken einstieg und losfuhr. Ich weiß, dass der einzige Grund für ihr Verhalten der war, dass ich ihre Tränen nicht sehen konnte. Dabei wusste ich auch so, dass es ihr nicht leicht gefallen war mich gehen zu lassen. Und ich? Irgendwie freute ich mich auf das Neue und gleichzeitig breitet sich ein mulmiges Gefühl in meinem Magen aus. Ich weiß nicht, ob das Grummeln vom Hunger oder meiner Nervosität herrührte. Aber es weiter aufzuschieben brachte auch nichts. Ich holte tief Luft, hob meine Reisetasche an und ging zum Eingang, an dem bereits eine junge Druidin auf micht wartete. Stand sie schon die ganze Zeit da? Ich wusste es nicht.
„Hey. Ich bin Mairi und heute ist mein erster Tag hier.“ Ich deutete auf die riesen Mauer hinter ihr.
„Ich hab bereits auf dich gewartet.“ Ihre Stimme war glockenhell und ihr Lächeln glich den Sonnenstrahlen. „Ich bin Maisie. Ich bring dich zu deinem Ausbilder.” Mehr sagte sie nicht, sondern drehte sich um und ging schnellen Schrittes voran. Ich musste mich beeilen um sie in den Gängen von Gorm nicht zu verlieren. Im Hintergrund vernahm ich ihre Stimme, aber das gewaltige Gemäuer zog mich so in seinen Bann, dass ich ihren Worten nicht folgen konnte. Ich war mir sicher, dass ich mich in diesem Bau mehr als einmal verlaufen würde. Mist. Ruckartig blieb sie stehen und ich stieß mit meiner Reisetasche gegen sie.
“Sorry”, murmelte ich.
“Kein Problem. Bist du bereit?” Sie warf mir einen fragenden Blick zu. War ich bereit? Wenn ich das nur wüsste. Ich versuchte in mich hineinzuhören, aber dort war nichts. Nur ein kleines Mädchen, dass zitternd in der Ecke saß, weil ihm nun bewusst wurde, dass das hier Wirklichkeit war. Auf einmal war mein Selbstbewusstsein wie weggeblasen. Bevor ich antworten konnte, klopfte Maisie bereits an eine große hölzerne Tür. Der Typ, der aus ihr heraus trat raubte mit den Atem. Mit seiner kräftigen Statur, die jedoch kein bisschen Fett aufwies, sondern nur durchtrainiertes Muskeln bestand, schüchterte mich auf der einen Seite ein und auf der anderen konnte ich meine Augen nicht von ihm abwenden. Verdammt, das konnte, nein das durfte nicht mein Ausbilder sein. Meine Augen wanderten zu seinen tattowierten Armen und die Motive darauf zogen mich in ihren Bann. Wäre ich in einem Comic würden mir nun Speicheltropfen aus dem Mundwinkel laufen, davon war ich überzeugt. Ich glotzte und glotzte, bevor ich bemerkte, dass er mich  mit seinen dunklen Augen abschätzend von Oben bis Unten musterte. Ich war mit meinen 1,65 durchschnittlich groß und wusste, dass ich keine klassischen Modellmaße besaß. Kleidergröße 38 war vor zwei, drei Jahren noch mein Traum gewesen, aber mitlerweile liebte ich meine Kurven. Ich schüttelte den Kopf um mich wieder zur Besinnung zu bringen und den Starrmodus zu durchbrechen.

“Du musst Mairi sein. Ich bin Aodh.” Seine dunkle Stimme erzeugte eine Gänsehaut auf meinen Armen und ich stand kurz davor zu hyperventilieren. Atme Mairi, atme. Sagte ich zur mir selbst.
„Ähm … hi … Ähm … ja“, stotterte ich und streckte ihm unbeholfen meine Hand hin. Ein Lächeln breitete sich auf seinen Lippen aus und kleine Grübchen zeigten sich. Er nahm meine Hand in seine große warme und schüttelte sie ohne erneut etwas zu sagen. Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich behaupten, dass er von mir genauso geflasht war, wie ich von ihm. Ich musste mich zusammenreißen. Ich schluckte meine Unsicherheit wie ein ausgekautes Kaubonbon nach unten und lächelte zurück.
“Okay. Wann gehts los?” Angriff war schon immer die beste Verteidigung gewesen. Dazu kam, dass ich Small Talk hasste und bei diesem Kerl würde ich niemals ein sinnvolles Wort, geschweige denn einen ganzen Satz hervorbringen.

“Eins nach dem anderen. Hast du schon dein Zimmer bezogen?” Mit seiner Frage bremste er mich aus, aber ein Blick auf die Tasche, die ich immer noch in der Hand hielt, verdeutlichte, dass er den richtigen Riecher hatte.
„Nein, das habe ich nicht.“ Ich spürte, wie meine Wangen zu brennen begannen. Verdammt Mairi, reiß dich zusammen, er ist nur ein Kerl, auch wenn ein besonders heißer. Aodh nickte und gab mir damit zu verstehen, dass ich ihm folgen sollte. Erst jetzte bemerkte ich, dass die junge Druidin schon längst fort war und ich stöhnte innerlich auf. Ich wollte gar nicht wissen, was sie von mir dachte und welche Gerüchte sie womöglich über mich streute. Ich wurde in einen Raum, in dem ein etwas älterer Junge hinter einem Schreibtisch saß, gebracht. Bereits nach wenigen Minuten war ich im Besitz eines Schlüssels und wurde durch ein weiteres Labyrinth von Gängen gescheucht, bis ich in einem kleinen Raum stand. Aodh lies mir keine Zeit um anzukommen, sondern wies mich an meine Tasche aufs Bett zu stellen und ihm zum Mittagessen zu folgen.

Zurück in meinem Zimmer lies ich mein Blick durch das Fenster über beeindruckende bergige Landschaft gleiten. Dabei merkte ich nicht, dass Aodh hinter mich trat.
“Ich hol dich in einer Stunde, das heißt um 14 Uhr, zum Training ab. Am Besten ziehst du dir auch etwas geeigneteres an.” Sein Atem streift meine Haut, so nah war er mir. Bevor ich etwas erwiedern konnte, hörte ich wie die Tür geschlossen wurde.
Die Schlinge um meinen Brustkorb löste sich und ich konnte wieder durchatmen. Ich legte mich auf das Bett und schloß meine Augen. Das war also meine Zukunft. Ob es mir hier gefiel? Ich wusste es nicht, aber es war auch egal. Mein einziges Ziel bestand darin meine Mom stolz zu machen. Meine Gedanken traten eine kleine Reise an und ich dachte an meine Eltern und fragte mich, was mein Dad wohl von all dem halten würde. Würde ich jemals wieder ein normales Leben führen können? Als ich wieder aufstand, ging ich zu meiner Tasche und suchte als erstes nach meinem Handy. Kurz vor 14 Uhr. Scheiße. Schnell zog ich meine Leggins, ein Tank Top und einen Hoodie aus meinem Koffer. Gerade als ich meine Hose gewechselt und mein Top übergestreift hatte, wurde die Tür unliebsam aufgerissen und ich zuckte zusammen.
 „Klopfen ist für dich auch ein Fremdwort oder?“, fauchte ich vor Schreck und mein Hoodie fiel zu Boden.
“Scheinbar warst du so im Gedanken, dass du DAS nicht gehört hast. Auf, ich will sehen, wieviel wir bei dir zu tun haben.” Er trat aus der Tür mit einem Grinsen auf den Lippen. Ob er wusste, dass ich seinen gierigen Blick kurz zuvor bemerkt hatte?

“Wie hast du deine Fähigkeiten entdeckt?” Mit großen Schritten stürmte er durch die Gänge ohne auch nur meine Antwort abzuwarten. Um mit ihm Schritt zu halten, musste ich mich anstrengen und so blieb ich ihm eine Antwort schuldig. Ein paar wenige Jugendliche kamen uns entgegen und musterten mich neugierig. Am liebsten wollte ich mich hinter Aodh verstecken, denn es war neu für mich, dass ich so unverholen angesehen wurde. Er jedoch ignorierte die Blicke und zeigte im Vorbeigehen in einige Räume und benannte sie, bis wir durch eine Tür nach draußen auf einen riesigen Burghof traten, wo bereits drei Jungs in meinem Alter standen.
“Hört auf zu glotzen.”, fauchte er sie an und machte eine Handbewegung, die ihnen bedeutete das Weite zu suchen. Sein Schritt wurde, wenn möglich, noch schneller und ich fühlte mich immer mehr wie eine Hund, der seinem Herrchen hinter her rannte. Obwohl der Anblick seines durchtrainierten Körpers und seines muskulösen Rückens, über den sich sein schwarzes Trainingsshirt spannte, nicht von schlechten Eltern war. Eigentlich sollte mir bewusst sein, dass er tabu war und ich sollte schnellstmöglich von dem Tripp “Aodh ist heiß” herunter kommen, denn er war mein Ausbilder.

Aodh blieb auf einmal stehen, drehte sich blitzschnell um und warf mir einen Stock zu. Keine Ahnung, wo er den hergezaubert hatte, aber ich war viel zu fasziniert von seinem knackigen Arsch, als dass ich hätte reagieren können. Er stieß einen langen Seufzer aus, als der Stock auf den Boden fiel und schaute mich missbilligend an.
“Wir werden wohl viel Zeit miteinander verbringen müssen, bis du dich gegen einen Siodhach verteidigen kannst.” Die Worte sprach er so verächtlich aus, dass sich mein Magen zusammen zog. Meine Mom hatte Andeutungen bezüglich der Siodach gemacht und dass sie die größte Gefahr für meinen Dad waren. Ich schüttete den Kopf. All diese Fragen würde ich stellen, wenn die Zeit gekommen war. Nun galt es diesem Druiden zu zeigen was in mir steckte.
„Ich lerne schnell und wer rechnet denn damit, dass du mit Stöckchen um dich wirfst.“ Er schnaubte verägert. Ich fragte mich, ob nur dieses Exemplar oder alle Druiden solche Macho – Arschlöcher waren. Immerhin waren uns vorher einige gutaussehende Exemplare über den Weg gelaufen.

 “Das werden wir jetzt feststellen.” Ein süffisantes Grinsen stahl sich auf seine Lippen, während er einen der Stöcke nahm, die am Rand lagen. Er lies das Handgelenk kreisen, sodass das Holz durch die Luft wirbelte. Und ich? Ich konnte einfach nur staunend dastehen und ihn beobachten. “Was für Fähigkeiten haben sich bei dir bisher gezeigt?” Bevor ich antworten konnte, täuschte er links an und schlug rechts zu.
„Au,” kreischte ich und sprang vor Schreck nach links. „Ich habe ausversehen mein Handtuch in Brand gesteckt.“ Ich rieb mir meinen linken Oberarm, der vom Aufprall des Stockes, schmerzhaft pochte. Ich war mir sicher, dass er das mit Absicht gemacht hatte, dieser Mistkerl.
„Solltest du mir nicht erst einmal zeigen, wie ich dieses Stück Holz benutzen muss?“ Mein schnippischer Unterton entlockte ihm nicht mehr als eine hochgezogene Augenbraue. Er könnte es ruhig sein lassen, mich gefühlt ins kalte Wasser zu werfen. “Also?”, fragte ich erneut, woraufhin sein Gesichtsausdruck ernst wurde und er mit den Zähnen knirschte.
“Mit Worten wirst du einen Síodhach nicht besiegen. Du musst auf alles vorbereitet sein, immer bereit. Wir befinden uns im Krieg.” Er nickte mir zu. “Versuch dich diesmal mit deiner Waffe zu verteidigen.” Nach einigen Schlägen, korrigierte er meine Haltung. “Die Schulter tiefer und den Ellenbogen hoch.” Ein weiterer Schlag. “Blocke nicht den gesamten Angriff hart ab, sondern lenke die Energie ab.”Wir trainierten nun schon bestimmt drei Stunden und der Kerl fing nicht mal an zu schwitzen, während ich schon wie ein Maikäferchen pumpte. Mein Hoodie lag bereits entfernt , wie ein Häufchen Elend, auf dem gepflasterten Boden und auch das Haarspray und die Haarspangen hatten den Kampf gegen meine wilden Locke verloren. Wozu war eigentlich diese doofe Magie da?
“Und was ist mit meinen magischen Fähigkeiten?”, fragte ich Aodh schwer atmend.
“Das braucht mehr Zeit,” wiegelte er meine Frage ab, bevor eine Männerstimme erklang.
“Hey Aodh, hör auf die Neue zu foppen”, rief jemand und unterbrach unsere Trainigseinheit. Aodh grinste zwei jungen Männern zu. “Warte mal einen Moment.” Mit diesen Worten lies er mich stehen und ging zu ihnen rüber. Ich beobachtete die drei und musste feststellen, dass auch die andern beiden durchtrainierte und große Kerle waren. Richtige Beschützer, aber das waren wir ja alle oder sollten es werden. Die Wächter der Menschheit, soviel wusste ich bereits und mehr sollte ich ab morgen erfahren, denn startete auch der Theorieunterricht. Im Gegensatz zu einer normalen Schule, bestand mein Alltag hier aus einer Mischung von Unterricht und Praxisübungen. Ich war gespannt. Möglichst lässig schländerte ich zu den Wasserflaschen, die uns Maisie vor einiger Zeit gebracht hatte. Meine Beine zitterten von der Anstrengung und ich war mir sicher, dass ich eher wie auf rohen Eiern lief.

Als der erste Schluck des kühlen Nass meine Kehle hinab lief, fühlte es sich an, wie wenn neue Lebensenergie durch mich floss. Irgendwas veränderte sich in mir, auch wenn ich nicht sagen konnte was. Ich lauschte und meine eigenen Atemgeräusche hallten in meine Ohren. Gleichzeitig hörte ich Aodhs Stimme glasklar, als würde er direkt neben mir stehen.
“Ach halt die Klappe Logan. Ihr zwei seid ja nur neidisch, dass ich immer die Hübschen abbekomme und ihr nur die Kerle trainieren dürft.” Vor Schreck verschluckte ich mich und ein Hustenanfall erfasste mich. Als ich mich wieder beruhigt hatte, tat ich so, als würde ich die Burg Gorm von Außen betrachten, während ich versuchte weiter zu lauschen und mich dabei wie zufällig langsam im Kreis drehte.
„Wetten, dass wenn ich zu ihr hingehe, du keine Chance mehr hast oder was meinst du Sean ?“, entgegnete der eine Kerl. Sean war wohl der Dritte im Bunde, denn er zuckte nur mit den Achseln, nachdem er mich gemustert hatte. Ich war gerade dabei meinen Hoodie aufzueheben, als ich Aodhs Stimme erkannte. “Gönn mir doch auch mal ein wenig Spaß. Im Gegensatz zu euch, komm ich nicht so oft hier weg und kann irgendwie heiße Weiber aufreisen. Außerdem steht die Kleine auf mich.” Nun glotzte ich unverholen auf die Drei und ich fragte mich, wie die Druidinnen es mit all den gut aussehenden, aber definitiv zu sehr von sich überzeugten Kerlen hier aushielten. Ich schrie auf, als ich bemerkte, dass mein Lieblingshoodie Feuer gefangen hatte.  Wütend warf ich ihn auf meinen Stock, der ebenfalls auf dem Steinboden lag und rannte in Richtung Burgeingang. Konnte sich doch Aodh um mein Missgeschick kümmern, schließlich war er auch Schuld an diesem Vorfall.

Ihr wollt wissen, ob ich meine Ausbildung zur Druidin gemeistert habe?
Ja, mit viel Schweiß und vor allem Muskelkater. Zu meinem eigenen Erstaunen verbesserten sich meine Kampftechniken sehr schnell, aber um die Kontrolle über meine Magie zu erlangen, musste ich viele Zusatzschichten schieben. Meine Emotionen würden mir im Weg stehen, sagten sie. Naja, wenn sie meinen. Schlussendlich habe ich es geschafft und Theorie, sowie Praxis erfolgreich hinter mich gebracht. Es war ein harter Weg und ich musste viel lernen, aber gleichzeitig habe ich wundervolle Freunde gefunden und viel mehr über meine Herkunft und die Magie in mir gelernt. Also solltet ihr auch merken, dass euch magische Missgeschicke passiere, wie ein in Brand geratenes Mathebuch oder dass ihr aufeinmal viel lauter und deutlicher hört als zuvor, dann scheut euch nicht und meldet euch bei uns. Alle, die auf Gorm leben, kamen irgendwann an den Punkt in ihrem Leben an dem sich etwas veränderte und waren froh, dass es eine Gemeinschaft gab, die ihnen half mit diesen Veränderungen umzugehen. Falls ihr wissen wollt, was aus Aodh und mir geworden ist, muss ich euch leider enttäuschen. Dies überlasse ich eurer Fantasie …

Vielen Dank an Raywen White, die die Rolle des Aodh übernommen, mit mir die Dialoge in Chatform erstellt und das “Setting” geliehen hat. Ein weiterer Dank geht an die Autorin für ihr Vertrauen, da sie mir ansonsten freie Hand bei der Gestaltung und der Ausarbeitung dieses Textes gelassen hat.


Bildquelle: Raywen White

Die Neugier ist geweckt?
Dann findet ihr bei Dark Diamonds alles über die “Mystic Highlands” Reihe oder ihr klickt weiter unten auf die einzelnen Titel.
Ihr seid noch unschlüssig?
Dann habe ich nun noch zu jedem Buch einen Teaser aus meinen Meinungen zu den einzelnen Bänden zusammengestellt, aber es gibt auch die Möglichkeit die ganzen Rezensionen zu lesen.

Die Geschichte von Rona & Sean

Teaser aus meiner Meinung zu “Druidenblut“:

Endlich mal kein Buch über Hexen, Drachen, Vampire und Co. Wir begeben uns in die mythischen Geschichten eines anderen Landes und werden mit einem Urban – Fantasy – Buch belohnt, welches mich restlos begeistern konnte. Liebevoll skizzierte Charaktere, sowie eine wundervolle Landschaft treffen auf dunkle Geheimnisse, Intrigen und eine Vergangenheit mit der man so nicht gerechnet hätte.

Eine klare Leseempfehlung für all diejenigen, die sich gerne in die Weiten Schottlands entführen lassen und die Suche einer jungen Frau nach ihrem eigentlich “Ich” miterleben möchten, aber nicht auf Spannung und romantische Gefühle verzichten möchten.

Teaser aus meiner Meinung zu “Druidenliebe“:

Mystig Highlands 2 ist ein grandioser und phänomenaler Abschluss einer tollen Romantasy Dilogie von Raywen White. Mit ihrem Können hat sie eine Geschichte erschaffen, die zwar der Liebe eine große Rolle zuweist, jedoch trotzdem ausgewogen mit Spannung, Action und tollen Fantasy Elementen daher kommt. Für mich eine klare Leseempfehlung für alle Romantasy Liebhaber, die auf Gefühlsachterbahnen stehen.

 

 

Die Geschichte von Kathrine & Logan

Teaser aus meiner Meinung zu “Mythenbaum“:

Raywen White verzaubert der Leser auch in “Myhtenbaum” mit einem malerischen, fesselnden und dennoch von Leichtigkeit geprägten Schreibstil, der einen direkt in seinen Bann zieht und sich während des Lesens immer enger um den Körper schlingt, so dass man diese Geschichte nicht aus der Hand legen will. Wer nach einem spannenden, gefühlvollen und dennoch interessanten Jugendbuch im Romantasy Stil sucht, ist hier genau richtig.

 

Teaser aus meiner Meinung zu “Mythenschwert:

Wer meint, dass Raywen White einen nach der ersten Dilogie und Mythenbaum nicht mehr überraschen kann, wird “blöd aus der Wäsche” gucken. Denn obwohl die Autorin einige Andeutungen macht, konnte ich ihr Spiel nicht komplett durchschauen. Ein mehr als gelungenes Ende der zweiten “Dilogie” in einer Reihe, die in einem wunderschönen Land mit interessanten und vielfältigen Mythen, sowie Legenden spielt.

Erneut gibt es von mir eine Leseempfehlung für Liebhaber von Fantasygeschichten mit einer großen Portion Liebe und Romantik in der aber Spannung und düstere Geheimnisse nicht zu kurz kommen. Außerdem bleibt abzuwarten welche Intrigen, Lügen und Vergangenheitsgeheimnissen Raywen White in der noch ausstehenden Dilogien für den Leser aus dem Hut zaubert.

 

Die letzte Woche gabe es viele interessante und informative Beiträge rund um die Mythen in Schottland und die Buchreihe von Raywen White. Ihr habt einen Beitrag verpasst? Es gibt eine wundervolle Übersicht, wo ihr jeden Beitrag verlinkt findet.

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